Wie verhindert man Betrug bei der Online-Prüfungsaufsicht?

Globale Entwicklungen haben viele Organisationen dazu veranlasst, schnell und kreativ mit der Digitalisierung umzugehen. Dies gilt natürlich auch für den Prüfungsbereich. Dies hat nicht nur die digitale Durchführung von Prüfungen beschleunigt, sondern auch den Bereich der Online-Überwachung (Online-Proctoring). Damit stellt sich die Frage: Wie verhindert man Betrug beim Online-Proctoring?

Online-Aufsicht und Betrug

Ist Online-Proctoring betrugsanfällig?Betrug gibt es seit jeher.

Solange Kandidaten ein Interesse daran haben, zu betrügen, wird nach neuen Möglichkeiten gesucht. Die Tatsache, dass die eingesetzten Tools immer ausgefeilter werden, macht Prüfungsbetrug verhindern nicht einfacher. Genau wie bei einer ‘normalen’ Prüfung an einem Ort mit Aufsichtspersonal kann auch bei Online-Prüfungen keine 100-prozentige Sicherheit garantiert werden. Das menschliche Auge sieht nicht alles, aber die künstliche Intelligenz der Software bietet viele Lösungen. Es finden nämlich Überprüfungen des Systems, auf dem die Prüfung abgelegt wird, der Prüfungsumgebung und eine Identitätskartenerkennung statt. All diese Hilfsmittel tragen dazu bei, Betrug besser aufzudecken.

Im Laufe der Zeit sind immer neue Betrugsmethoden entstanden. Dabei unterscheiden wir zwischen folgenden Arten von Betrug:

Hardware- und Softwarebetrug

Eine erste Möglichkeit besteht darin, dass Kandidaten während der Online-Prüfung mit Hilfe von Hardware und Software betrügen. Hier lassen sich verschiedene Möglichkeiten unterscheiden:

Der Kandidat öffnet einen zusätzlichen Browser oder Tab, um nach Antworten zu suchen.

Sie können einen Lockdown-Browser verwenden, um dieses unerwünschte Verhalten zu verhindern (siehe Maßnahmen).

Eine zweite Person steuert oder beeinflusst den Bildschirm, auf dem die Prüfung erstellt wird.

Bei der Online-Prüfungsaufsicht überwachen Sie die Person, die die Prüfung absolviert, digital. Es liegt Betrug vor, wenn eine andere Person die Prüfung absolviert, die nicht im Bild zu sehen ist.

Es wird ein Tablet oder ein mobiles Gerät verwendet.

Die Umgebungsscan ist ein wichtiger Bestandteil der Online-Prüfungsaufsicht. Dabei wird die Umgebung des Kandidaten mit einer Kamera erfasst. Dennoch kann es sein, dass ein Tablet oder ein mobiles Gerät versteckt ist, auf dem Informationen nachgeschlagen werden können.

Sonstige Formen von Betrug

Neben Hardware- und Softwarebetrug gibt es auch andere gängige Formen des Betrugs. Diese beziehen sich auf den Zeitpunkt der Durchführung der Prüfung. Beispiele hierfür sind:

Der Prüfungskandidat hat ein unsichtbares Ohrhörer in;

Dabei können Antworten eingeflüstert werden oder es wird eine Kassette mit dem Prüfungsstoff abgespielt.

Es befindet sich noch eine weitere Person im Raum, in dem die Prüfung stattfindet.;

Die zweite Person kann Einfluss auf den Ablauf der Prüfung nehmen.

Es gibt physisches Material, in dem der Kandidat Antworten nachschlagen kann.

Der Kandidat konsultiert ein Buch, einen Spickzettel oder etwas Ähnliches.

Maßnahmen

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie gegen Betrug ergreifen können. Einige Beispiele hierfür sind:

  • Umfeldanalyse;
  • Browser sperren;
  • Aufzeichnung von Tastenanschlägen oder PC-Nutzung;
  • Bildschirmaufnahmen;
  • Fortschrittliche automatische Erkennungssoftware.

Datenschutz bei Maßnahmen

Seien Sie sich bewusst, dass Videoaufnahmen die Privatsphäre des Bewerbers beeinträchtigen können. Halten Sie sich daher an die geltenden DSGVO-Vorschriften und lesen Sie mehr darüber unter Online-Aufsicht & Datenschutz.

Fragen zum Thema Betrug?

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